Feuer im Hotel – wie kann man vorbeugen?
Mehrere Hotels in Deutschland und Österreich haben über die Weihnachtsfeiertage mit Feuer zu kämpfen gehabt. Aber nein, es waren nicht die Weihnachtsbäume schuld, die in Flammen aufgegangen waren, sondern defekte Fernseher, Wäschetrockner oder Defekte im Wellnessbereich, die für die Brände gesorgt haben.
So mussten unter anderem im Hotel Bären in Titisee-Neustadt über 80 Gäste vorsorglich evakuiert werden. Laut der Tageszeitung Südkurier wurden Hotelmitarbeiter und ein Feuerwehrmann verletzt. Der Schaden könnte in die Millionenhöhe gehen.
Im Hotel Bad Minden im westfälischen Minden hat es ebenfalls gebrannt. Das Feuer war dort durch einen technischen Defekt des Wäschetrockners in der Wäschekammer ausgelöst worden. Sechs Personen wurden daraufhin in das Klinikum Minden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung eingeliefert.
Im österreichischen Ferienhotel Glemmtaler Hof in Saalbach-Hinterglemm hat es in der Nacht zum Montag gebrannt. Der Brandherd lag im Wellnessbereich. Das 140-Betten-Hotel war über Weihnachten voll belegt, Personen trugen keinen Schaden davon. Das Hotel ist nahezu völlig zerstört worden und bis auf weiteres geschlossen.
In Bad Griesbach hatte sich bereits kurz vor Weihnachten ein Auto in der Tiefgarage eines Hotels entzündet. Das Feuer griff auch auf andere Fahrzeuge über, aber es wurden keine Hotelgäste oder Mitarbeiter verletzt.
Tipps, wie Hotels solchen Bränden vorbeugen können, hat der Hotelverband Deutschland (IHA) im vergangenen Jahr im europäischen MBS-Brandschutzleitfaden für den deutschen Hotelmarkt zusammengestellt. Der Leitfaden bietet Praxistipps für die Bereiche Management, Bausubstanz und Systeme.
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© Original post by Domibay erstellt
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